Hans Ricklin wurde am 29. April 1944 in Benken geboren und wuchs dort mit vier Geschwistern auf. Nach der Matura im Kollegium Stans studierte er Theologie an der Uni in Fribourg i. Üe. Die Priesterweihe empfing er am 14. März 1970 in der St. Nikolauskirche in Wil (SG) und wirkte dann als Kaplan in Kirchberg SG. 1977 wurde er als Pfarrvikar, dann als Pfarrer in Rapperswil-Kempraten eingesetzt. Dies als erster Seelsorger für den neuen Seelsorgebezirk Kempraten. In den 70er und 80er-Jahren war er auch Mitglied der diözesanen Visitationskommission, des Priesterrates und des Hilfskassenvereins. Von 1984-1991 hatte er zudem im Dekanat Uznach die Aufgabe des Vizedekans, später des Dekans inne. Ab November 1991 bis 2007 war Hans Ricklin schliesslich Pfarrer in St. Gallen-Bruggen. Zum 150-Jahr-Jubiläum des Bruggener Kirchenchores schrieb er in der Jubiläumsbroschüre: «Singen und Musizieren sind nebst dem Wort und den Symbolhandlungen das dritte wichtige Tun in der Liturgie». Der Kirchenchor verschönere deshalb nicht nur den Gottesdienst, sondern sei vielmehr wesentlicher Teil der Liturgie. Überliefert ist auch ein Zitat aus seiner Predigt an Allerheiligen 2003: «Erwarten Sie nicht, dass die Kirche heilig sei, aber helfen Sie jeden Tag, dass diese Kirche heiliger wird!» Seinen Ruhestand verbrachte er in Kirchberg – lange Zeit in einer Alterswohnung im Bärewisli.
Der Abschiedsgottesdienst findet am Samstag, 07. Februar 2026 um 10.00 Uhr in der kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul in Kirchberg SG statt. Die Urne wird später in Benken SG beigesetzt.
Seelsorgende, die in der Liturgie mitwirken möchten, sind gebeten, sich beim katholischen Pfarreisekretariat Kirchberg anzumelden (071 552 90 51; sekretariat.kirchberg[at]kath-alttoggenburg.ch) sowie Albe bzw. weisse Stola mitzunehmen.
Weiteres kann der Todesanzeige im Anhang entnommen werden.
Bischof Beat, Bischof em. Markus, das Bischöfliche Ordinariat sowie das Dekanat Wil-Wattwil bekunden ebenfalls ihre herzliche Anteilnahme.
Hans Ricklin ruhe in Frieden.
