Das Präsidium der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) hat sich an seiner Sitzung vom Dienstag, 14. April, mit den jüngsten öffentlichen Appellen von Papst Leo XIV. zum Frieden sowie mit seiner klaren und unmissverständlichen Haltung gegenüber jüngsten Äusserungen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump befasst.
Die Mitglieder der Schweizer Bischofskonferenz bekräftigen ihre uneingeschränkte Solidarität mit den Aussagen des Heiligen Vaters. Sie halten fest: Es geht in den Worten des Papstes nicht um polemische Auseinandersetzungen, sondern um die Verankerung grundlegender christlicher und humanitärer Werte. Krieg, Zerstörung und die Relativierung menschlichen Lebens widersprechen dem Geist des Evangeliums und dem Auftrag der Kirche, Anwältin des Friedens und der Versöhnung zu sein.
In den vergangenen Tagen haben sich bereits mehrere Bischöfe und Territorialäbte der Schweiz öffentlich zu Wort gemeldet und die Friedensbotschaft des Papstes unterstützt. Mit der jetzigen Erklärung gibt die Schweizer Bischofskonferenz nun eine gemeinsame, geschlossene Botschaft: Die Kirche darf und muss ihre Stimme erheben, wenn die Würde des Menschen, der Frieden und das menschliche Leben selbst in Frage gestellt werden.
Die Schweizer Bischöfe ermutigen die Gläubigen und alle Menschen guten Willens, die Friedensappelle von Papst Leo XIV. im Gebet, im persönlichen Handeln und im gesellschaftlichen Engagement aufzunehmen und weiterzutragen.
