An Karfreitag, legen wir all unsere Gedanken und Erfahrungen in eine Scherbe hinein: alles, was einen Sprung hat, was zerbrochen vor uns liegt, unsere persönlichen Kreuzeserfahrungen, was sticht und was uns zum Weinen bringt, alles, wobei uns der Atem stockt und was uns sprachlos macht. Denken wir dabei auch an andere Menschen, die vor ihrem Scherbenhaufen stehen.
Nach Johannes 18,1-19,42
Judas holte die Soldaten und die Gerichtsdiener der Hohepriester und der Pharisäer und kam dorthin mit Fackeln, Laternen und Waffen.
Jesus, der alles wusste, was mit ihm geschehen sollte, ging hinaus und fragte sie: «Wen sucht ihr?» Sie antworteten ihm: «Jesus von Nazaret.» Er sagte zu ihnen: «Ich bin es.» Auch Judas, der ihn auslieferte, stand bei ihnen.
Als er zu ihnen sagte: «Ich bin es!» wichen sie zurück und stürzten zu Boden.


