Bei der Eröffnung des Heiligen Jahres 2025 ermutigte Papst Franziskus die Bischöfe auf der ganzen Welt, dieses Jahr als Zeit des Gebets, der Versöhnung und der Umkehr zu leben. In der Verkündigungsbulle «Spes non confundit» («Die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen») wird die Pilgerfahrt als grundlegender Bestandteil jeden Heiligen Jahres beschrieben. Der Besuch eines Marienheiligtums bietet die Gelegenheit, eine besondere Gnade zu empfangen, die während eines Jubiläumsjahres möglich wird.
Die Pilgerinnen und Pilger strömten schon früh auf den Vorplatz des Klosters Einsiedeln und fanden sich dann für die Messe in der Kirche ein oder verfolgten diese an den Bildschirmen vor der Kathedrale. Dank einer Live-Übertragung im Radio hatten Gläubige auch aus der Ferne die Möglichkeite, an der Feier teilzunehmen.
Erzbischof Martin Krebs, Apostolischer Nuntius in der Schweiz, konzelebrierte die Messe, die im Geiste der Vielfalt der Weltkirche in den vier Landessprachen abgehalten wurde. Auch im nachmittäglichen Austausch mit den Bischöfen kam der gemeinsame Weg unserer Kirche zur Sprache.
Den ganzen Tag über belebten die Besuchenden die Gärten und Innenhöfe rund um das Kloster. Die Begegnung mit den Bischöfen, beim Mittagessen oder am Nachmittag im Rahmen des Programms, waren Momente, in dem «tutti, tutti, tutti», wie Papst Franziskus immer wieder betonte, die Gelegenheit hatten, sich mit den Bischöfen auszutauschen. Es war spürbar: Die Kirche ist keine abstrakte Institution, sondern eine vielfältige Gemeinschaft in Bewegung; ein fruchtbarer Boden für Synodalität.



