Der „Jahresauftakt“ der ökumenischen Gruppe „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ (GFS) der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen St. Gallen-Appenzell vom kommenden Sonntag, 30. Januar steht unter dem Motto „Gewalt, Angst und Verstehen im Alltag“.
Als Hauptreferentin spricht Dr. theol. Verena Jegher aus Basel in der Offenen Kirche St. Leonhard in St. Gallen über „Verletzbarkeit als Stärke?“. Die Dozentin an der Uni Basel ist als zertifizierte Trainerin für „Non-violent Communication“ (NVC) in Serbien und Bosnien-Herzegowina tätig. Sie spricht über. Dem Vortrag (Beginn um 16 Uhr) schliesst sich eine Diskussionsrunde an. Für die „Teilete“ ab 18 Uhr bringen alle Teilnehemenden etwas zu essen mit.
„Mitgeschöpflich leben“
Ende der achtziger Jahre – vor allem geprägt durch die erste Europäische Versammlung „Frieden in Gerechtigkeit“ 1989 in Basel – kamen auch in der Ostschweiz Aktivitäten im Umfeld dieser Erkenntnisse auf. Die Forderung „Mitgeschöpflich leben“ schlug sich in verschiedenen regionalen Veranstaltungen nieder, so im immer noch begangenen „GFS“-Jahresauftakt und ökumenisch gefeierten Bettagsanlässen im Toggenburg, am Bodenseee und in der Stadt St. Gallen . Dabei gelang es ausgewiesenen Referentinnen und Referenten immer wieder, ein von der Kommission gewähltes Jahresthema ins Licht zu rücken.