Sechs Jugendliche zeigten in einer Podiumsdiskussion eindrücklich, dass sie durchaus über Glaubensfragen sprechen, dies aber meistens nicht irgendwo, sondern im Kreis von Gleichgesinnten, im Blauring, im Firmkurs oder bei der Verarbeitung von speziellen Ereignissen wie nach einem Todesfall. Die Jugendlichen erzählten sehr offen darüber was sie im Leben trägt, mit wem oder wo sie über Glaubensfragen sprechen können und wo das eher schwierig ist, ja sogar peinlich sein kann. Die Zuhörenden, Seelsorgende, Jugendarbeiter, Mitglieder von Kirchen- oder Pfarreiräten waren berührt von den offenen und ernsthaften Aussagen der sechs Jugendlichen die – bedingt durch ihre kirchliche Bindung – nicht eindeutig als „Durchschnittsjugend“ zu bezeichnen sind – aber eigentlich doch!