Glocken läuten gegen Zerstörung der Schöpfung

08.12.2009
Sabine Rüthemann

Am Sonntag, 13. Dezember, nachmittags um drei Uhr werden an vielen Orten auf der ganzen Welt Kirchenglocken läuten – so auch im Bistum St. Gallen. Die Glocken läuten zur Halbzeit der Klimakonferenz in Kopenhagen und laden ein, über den Umgang der Menschen mit der Schöpfung nachzudenken.

Früher wurden bei Brand und Überschwemmung die Kirchenglocken geläutet – heute geht es um die immer bedrohlichere Klimaerwärmung. Diese führt bereits heute zu mehr Überschwemmungen, Taifunen oder Dürren. Wegen ausbleibenden Ernten leiden mehr Menschen Hunger. Betroffen sind vor allem Menschen im Süden, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben: Die Ärmsten der Welt.

In der Kopenhagener Konferenz geht es um die Zukunft unseres Planeten, unter Beteiligung der ganzen Staatengemeinschaft. Es geht darum, die Welt zu bewahren, wie Gott sie uns anvertraut hat. Das Läuten der Glocken soll auch ein Weckruf sein der uns einladen will, über unseren persönlichen Umgang mit der Schöpfung nachzudenken.

Fastenopfer und Brot für alle haben das Läuten der Glocken als ökumenische Kampagne gemeinsam organisiert. Sowohl die Schweizerische Bischofskonferenz als auch der Schweizerische Evangelische Kirchenbund unterstützen die Aktion. 

Zusätzliche Informationen:
http://www.oekumenischekampagne.ch/cms/index.php?id=308

 
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