In einer Gesellschaft, die fast ausschliesslich lautsprachlich kommuniziert, ersetzt die Gehörlosenseelsorge die Ortsgemeinde dort, wo Kommunikation zentral ist, aber ohne besondere Berücksichtigung der Hörbehinderung nicht funktioniert.
Regelmässige Sonntagsgottesdienste nehmen in ihrer Gestaltung Rücksicht auf die Kommunikationsbedürfnisse von Gehörlosen und Schwerhörigen und werden stark visuell und unter Einbezug der Gebärdensprache gestaltet.
Die Gehörlosenseelsorge sucht den Kontakt zu Gehörlosen, um deren Bedürfnisse klarer zu erfassen. Wo möglich bietet sie eine Plattform für die Auseinandersetzung mit dem persönliche Glauben und begleitet Menschen seelsorgerlich in Übergangssituationen im Leben. (Begleitung zum Sakramentenempfang, Beerdigungen, ....)